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Übersicht
öffentliche Programme > FAQ Freiwilliges Ökologisches
Jahr
Freiwilliges
Ökologisches Jahr (FÖJ)
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Ersatz
für Kriegsdienst
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Im
Naturschutz oder Umweltschutz
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Im
Ausland
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Dauer
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Mindestalter
/ Höchstalter
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Entlohnung
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Grundsätzlich
als Wartesemester anrechenbar
|
Soziale
Sicherheit gewährleistet *
|
| Praktikum
/ Volontariat |
- |
X |
X |
Je
nach Einsatzstelle unterschiedlich |
Je
nach Einsatzstelle unterschiedlich |
Je
nach Einsatzstelle unterschiedlich |
- |
- |
| FÖJ |
X |
X |
nur
sehr selten |
6-18
Monate (mind. 12 Monate als Ersatz für Zivildienst) |
16
Jahre / 27 Jahre (24 Jahre wenn als Ersatz für Zivildienst) |
180
€ Taschengeld/Monat + Geld- und Sachbezüge |
X |
X |
Alle
hier gemachten Angaben beziehen sich auf die Bundesrepublik Deutschland.
Wir werden uns bemühen in naher Zukunft auch die Verhältnisse
in Österreich und der Schweiz darzustellen. Wenn ihr uns dabei
helfen könnt, schreibt
uns bitte.
Alle
Angaben sind ohne Gewähr und beziehen sich auf den Regelfall!
Für eine rechtsverbindliche Auskunft, die alle Sonderfallregelungen
miteinbezieht, müsst ihr euch an die jeweiligen staatlichen
Stellen wenden.
Wieso
ist Jobben für Natur und Umwelt eine wertvolle Hilfe bei der
Suche nach einer FÖJ-Stelle?
Jobben
für Natur und Umwelt enthält ein eigenes Kapitel für
öffentliche Programme und natürlich wird dort auch beschrieben,
was Teilnehmerinnen und Teilnehmer des FÖJ erwartet.
Aber
vor allem sind die Mehrzahl der Organisationen, NGOs, Schutzgebiete
und Umweltzentren im Kapitel "Praktika im Inland" (BRD)
auch anerkannte FÖJ-Stellen, so dass euch das Buch viel Zeit
und Mühe bei der Suche nach freien FÖJ-Plätzen
ersparen kann.
Nicht
zuletzt enthält das Kapitel "Adressverzeichnis"
auch die Adressen aller großen deutschen Natur- und Umweltverbände,
die ihrerseits das Gros der deutschen FÖJ-Träger stellen.
Kann
ich auch im Ausland ein FÖJ machen?
Ja.
Allerdings muss der Träger seinen Sitz in Deutschland haben.
Eine deutsche Organisationen muss also mit einer ausländischen
Partnerorganisation zusammenarbeiten und die FÖJlerin oder
den FÖJler dorthin entsenden. FÖJ-Plätze außerhalb
deutscher Grenzen, in Europe oder sogar in Übersee, sind
jedoch rar gesät, so dass die Aussichten auf eine erfolgreiche
Bewerbung relativ gering sind. Laut dem Bundesarbeitskreis FÖJ
gibt es nur 30-50 FÖJ-Stellen im Ausland pro Jahr! Davon
befinden sich die allermeisten in der EU. Stellen im Nicht-EU-Ausland
oder gar in Übersee sind die absolute Ausnahme. Bei den
wenigen verfügbaren Stellen ist die Konkurrenz um die begehrten
Plätze natürlich immens.
Da
kann es durchaus eine sinnvolle Alternative sein, zunächst
ein verkürztes FÖJ in Deutschland zu machen (paradoxerweise
muss ein FÖJ nicht unbedingt 12 Monate dauern) und dann
während eines mehrmonatigen Praktikums oder Freiwilligen-Dienstes
Auslands-Erfahrung zu sammeln. Die Auswahl an verfügbaren
Plätzen wird dann nämlich viel, viel größer.
Am Ende dieser Seite findest du eine Liste
der
124 Länder und Regionen, für
die Jobben für Natur und Umwelt Kontaktadressen
nennt.
Wer
ein FÖJ im Ausland als Alternative zum Zivildienst
ins Auge fasst, sollte auch den Anderen Dienst im Ausland (ADiA,
Dauer mind. zwei Monate länger als der reguläre Zivildienst)
in Betracht ziehen. Der ADiA wird in unserem Buch aber nur am
Rande behandelt, da er nur ausnahmsweise im Umweltschutz abgeleistet
werden kann. Wir empfehlen dir stattdessen die Seite www.zivi.org.
Der ADiA ist übrigens ausdrücklich als unentgeldlicher
Dienst konzipiert, so dass ihr für euren Unterhalt nicht
auf Sold/Taschengeld und Sachbezüge zählen könnt.
Zum
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Was
sind die Vor- und Nachteile eines FÖJ im Vergleich mit einem
Praktikum oder einem Freiwilligen-Dienst?
Als
öffentlich gefördertes Programm, das seit 2002 sogar
unter bestimmten Voraussetzungen den Zivildienst ersetzen kann,
bietet das FÖJ in der Regel eine erheblich
bessere soziale Absicherung als ein Praktikum. Es gibt einen
verbrieften Anspruch auf "angemessenes" Taschengeld
sowie Geld- und Sachbezüge (z. B. für Verpflegung,
Arbeitskleidung, Unterkunft, etc.), die Zeit des Engagements
wird automatisch als Wartesemester anerkannt, der Anspruch auf
Kindergeld bleibt intakt, usw. Solch komfortable Rahmenbedingungen
gibt es nur in Ausnahmefällen bei gemeinnützigen Organisationen
und öffentlichen Praktikumsstellen, wo oft sogar unentgeldlich
gearbeitet wird.
Wer
die Dienstzeit als Teil seiner Ausbildung oder seiner Zukunftsorientierung
sieht, ist ebenfalls mit dem FÖJ oft besser bedient. Fortbildung
inform mehrerer Lehrgänge zu diversen Themen ist im FÖJ-Programm
zwingend vorgeschrieben. Viele Praktikumsstellen sehen Praktikanten
dagegen als Hilfskraft. Die Fortbildung geschieht dort nur unkoordiniert
oder indirekt, die Lebens- und Arbeitserfahrung steht im Vordergrund.
Die
öffentliche Förderung und der strukturierende gesetzliche
Rahmen führen aber auch zu einem begrenzten Angebot. FÖJ-Träger
müssen die öffentliche Förderung beantragen und
sich zur Einhaltung der Richtlinien verpflichten. So manche
Nicht-Regierungs-Organisation wählt da lieber den unbürokratischen
Weg und bietet einen Praktikumsplatz an.
Auch
die FÖJlerinnen und FÖJler haben nicht nur mehr Rechte,
sondern auch mehr Pflichten. Vor allem ist da die Mindestdienstzeit
von 6 Monaten zu nennen, die es unmöglich macht, ein FÖJ
z. B. zwischen Abi und Wintersemester-Beginn desselben Jahres
einzuschieben.
Wer
Auslandserfahrung sammeln will, wird in der Regel ein Praktikum
oder einen Freiwilligendienst machen. Zwar kann ein FÖJ
im Ausland stattfinden, ja sogar den Zivildienst ersetzen, doch
das Interesse an FÖJ-Plätzen jenseits deutscher Grenzen
ist erheblich größer als das Angebot. Die Konkurrenz
um die wenigen Stellen ist groß und die Aussicht auf eine
erfolgreiche Bewerbung entsprechend gering. Wie das Kapitel
"Praktika/Ausland" in Jobben für Natur und Umwelt
beweist, ist die Auswahl an internationalen Praktika-Stellen
dagegen immens. Am Ende dieser Seite findest du eine Liste
der 124 Länder und Regionen, für
die Jobben für Natur und Umwelt Kontaktadressen
nennt.
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Wann
sollte ich ein FÖJ als Ersatz für den Zivildienst ins
Auge fassen?
Es
gibt zwei gewichtige Nachteile, wenn junge Männer ein FÖJ
als Zivildienst anerkennen lassen wollen: Erstens dauert ein
solches FÖJ mindestens 12 Monate, also wenigstens drei
Monate länger als der reguläre Zivildienst. Und zweitens
ist das Taschengeld des FÖJ weniger üppig als der
Sold des Zivildienstes.
Deswegen
sehen wir auch nur zwei trifftige Gründe, ein FÖJ
anstelle des Zivildienstes zu machen. Entweder hat eure Traum-Einsatzstelle
keine Zivi- sondern nur FÖJ-Plätze eingerichtet, oder
ihr wollte euren Kriegsdienst-Ersatz im Ausland leisten. Aber
wie weiter oben bereits dargestellt, ist es sehr schwierig einen
FÖJ-Platz im Ausland zu ergattern.
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Liste
der Länder und Regionen, für die Jobben für Natur
und Umwelt Kontaktadressen nennt
- Afrika
- Ägypten
- Asien
- Äthiopien
- Australien
- Baden-Württemberg
- Baltikum
- Bangladesh
- Bayern
- Belgien
- Belize
- Benelux-Länder
- Berlin
- Bermudas
- Bolivien
- Botswana
- Brandenburg
- Brasilien
- Bremen
- Bulgarien
- Costa
Rica
- Dänemark
- Deutschland
- Dominikanische
Republik
- Ecuador
- El
Salvador
- Estland
- EU-
und Mittelmeerstaaten
- Europa
- Fidschi-Inseln
- Finnland
- Frankreich
- Ghana
- Griechenland
- Großbritannien
- Guatemala
- Hamburg
- Hessen
- Honduras
- Hong
Kong
- Indien
- Irland
- Island
- Israel
- Italien
- Jamaika
- Japan
- Kanada
- Kenia
- Kolumbien
- Kroatien
- Kuba
- Lateinamerika
- Lettland
- Litauen
- Madagaskar
- Malawi
- Malaysia
- Malta
- Mecklenburg-Vorpommern
- Mexiko
- Mozambik
- Nachfolgestaaten
der UdSSR
- Namibia
- Nepal
- Neuseeland
- Nicaragua
- Niederlande
- Niedersachsen
- Nigeria
- Nordafrika
- Nordamerika
- Nordirland
- Nordrhein-Westfalen
- Norwegen
- Österreich
- Osteuropa
- Ozeanien
- Panama
- Paraguay
- Pazifikregion
- Peru
- Philippinen
- Polen
- Portugal
- Rheinland-Pfalz
- Ruanda
- Russland
- Sachsen
- Sachsen-Anhalt
- Sambia
- Samoa
- Schleswig-Holstein
- Schottland
- Schweden
- Schweiz
- Sierra
Leone
- Simbabwe
- Skandinavien
- Spanien
- Sri
Lanka
- Südafrika
- Südkorea
- Swasiland
- Taiwan
- Tansania
- Thailand
- Thüringen
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- Tschechische
Republik
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